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Erfahrungsorientierte Psychotherapie

Zwei Schwerpunkte:

Natur & Wildnis  und  Kampfkunst

Warum das psychotherapeutische Potential nur auf die therapeutischen vier Wände beschränken?

 

Gestalttherapie ist immer auch erlebnisorientierte Psychotherapie (auch innerhalb der vier Wände!). Was ich mit dieser Schwerpunktsetzung versuchen möchte hervorzuheben, ist meine Intention, Psychotherapie mit unmittelbarer Naturerfahrung und/oder zielgerichteter Kampfkunstpraxis zu verbinden. In der erlebnisorientierten Psychotherapie bildet das gemeinsame Erleben (z.B. das Bereiten eines Lagerfeuers, das Betrachten einer Pflanze, das schweißtreibende Üben einer Bewegungsform, das bewusste Spüren des Atemstromes, das Erklimmen eines Steilhanges usf.) den Hintergrund, während im Vordergrund persönliche Erlebnisse, Erfahrungen und Themen aller Art Beachtung finden. So soll der Prozess des inneren Bewusstseins und der Selbstreflexion ganzheitlich – sprich kognitiv als auch sinnlich, möglich und erfahrbar werden.

 

Erlebnisorientiertes Arbeiten meint: „Du und ich, hier und jetzt, mit allem was ist!“

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  • Wahrnehmen, ernstnehmen und erleben, eigener, authentischer Erfahrungen.

  • Wieder ins Spüren und Erleben kommen! Aktivierung der sinnlichen Wahrnehmungsebene. Durch eine Schwerpunktverlagerung vom Denken, hin zum sinnlichen Erleben, kann man sich in der Gegenwärtigkeit der aktuellen Lebenssituation neu verorten.

  • Üben in Gewahrsein! Durch bewusste Wahrnehmung eigener, subjektiver Erfahrungen (wie bspw. Empfindungen, Wahrnehmungen aller Art, affektive Zustände), wird der Prozess des inneren Bewusstseins unterstützt.

 

 

 

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Erlebnisorientierte Psychotherapie mit dem Schwerpunkt Natur und Wildnis:

 

Die „Naturtherapie“ (Sandra Knümann, 2019) lädt dazu ein, das gewohnte Umfeld (Komfortzone) des Praxisraumes zu verlassen, um die Natur und zugleich sich selbst in-, mit und durch die Natur zu erleben. Von „der Natur“ zu sprechen, bedeutet bereits eine künstliche Trennung zu ziehen, wo de facto keine Trennung existiert, denn: Wir sind Natur. Diese existentielle Tatsache zu ergründen und wieder zu entdecken, eines der impliziten Anliegen einer Therapie sein kann.

 

Ort der Begegnung für die Erlebnisorientierte Psychotherapie mit dem Schwerpunkt Natur und Wildnis ist der Waldstützpunkt Thomasberg in der Buckligen Welt. Ein besonderer Ort, der zum Erforschen, Lauschen, Staunen und Erleben in jeglicher Hinsicht, zu jeder Jahreszeit und bei jeder Wetterlage einlädt.

Adresse: Thomasberg 2, in 2842 Thomasberg

 

Infos zum Waldstützpunkt Thomasberg unter waldstuetzpunkt.at

 

Weitere Infos zur Erlebnisorientierten Psychotherapie mit Schwerpunkt "Natur und Wildnis", sowie Terminvereinbarungen telefonisch, oder per E-Mail.

 

 

 

 

Erlebnisorientierte Psychotherapie mit dem Schwerpunkt Kampfkunst:

 

Auch die erlebnisorientierte Psychotherapie mit dem Schwerpunkt Kampfkunst, fordert uns auf, unsere Komfortzone (klimatisierter Praxisraum), als auch unsere gewohnten Denk-, Verhaltens- und Erlebensweisen zu verlassen. Sie lädt uns ein, neue Erfahrungen zu machen, unsere Grenzen zu ergründen und zu stärken und unserer innewohnenden Lebenskraft eine Richtung und Ausdruck zu geben.

 

Als langjähriger und stets praktizierender Kampfkunststudent (Nordshaolin Kung Fu) freue ich mich besonders, das kraftvolle Potential, welches in den Kampfkünsten liegt, für Menschen zugänglich zu machen, die nach positiver Veränderung in ihrem gewohnten Erleben suchen.

 

Der Begriff „Kung Fu“ bezeichnet den Grad, einer durch harte, anstrengenden und zeitaufwendigen Arbeit erworbenen Kunstfertigkeit. Kung Fu will durch beständige Arbeit sprichwörtlich er-arbeitet und entwickelt werden. Als Gegenpart zum derzeit vorherrschenden Zeitgeist wird bereits hier deutlich worum es im Kung Fu nicht geht: Schnelle Ergebnisse per Knopfdruck, ohne Mühe, ohne Anstrengung. Wie jede Kunstform, so will auch Kung Fu durch stete Praxis entwickelt werden. Wie steht es mit der Kunst zu leben – der Lebenskunst? Ziel der kampfkunstbasierten Therapie ist es nicht, ein „Profi“ zu werden. Vielmehr geht es darum, bestimmte Qualitäten der Kampfkunst (wie bspw. Kraft, Ausdauer, Intentionalität, Abgrenzungsfähigkeit, Fähigkeit zur Defensive und Offensive, Durchhaltevermögen, Aggressivität, Vitalität, Kampfgeist usw.) in sich selbst zu erfahren und dem eigenen Leben zugänglich zu machen.

 

Weitere Infos zur Erlebnisorientierten Psychotherapie mit dem Schwerpunkt "Kampfkunst", sowie Terminvereinbarungen telefonisch, oder per E-Mail.

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